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Saisonkalender Österreich

Was gerade aus heimischem Anbau frisch verfügbar ist — und was aus dem Lager kommt.

Nahaufnahme eines Muskatkürbis mit grau-grüner, gerippter Schale und hellem Stiel
Muskatkürbis — Freiland August bis November, aus dem Lager bis Februar. Eigenes Foto.

Im Jahresverlauf

68 Einträge · 61 mit Nährwerten

Frisch aus dem Freiland Aus heimischem Lager Nicht verfügbar

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Zur Einordnung

Freiland heißt Freiland. Glashausware ist oft Monate früher verfügbar — mit entsprechendem Energieaufwand. Der Kalender bildet den Anbau im Freien ab, teils mit Folientunnel am Saisonrand.

Lagerware ist heimisch. Karotten, Erdäpfel, Zwiebel, Kraut und Äpfel halten kühl gelagert über den Winter. Regional im Jänner heißt fast immer Lager.

Die Zeiten verschieben sich. Zwischen Seewinkel und Waldviertel liegen bei manchen Kulturen mehrere Wochen. Witterung verschiebt zusätzlich. Die Angaben sind Richtwerte für Österreich insgesamt.

Zu den Nährwerten

Alle Werte beziehen sich auf 100 g essbaren Anteil, roh, sofern nicht anders vermerkt. Jeder Eintrag nennt seine Quelle direkt unter den Zahlen. Verwendet werden die Schweizer Nährwertdatenbank V5.3 des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen, USDA FoodData Central (SR Legacy) und das Gesundheitsportal Österreich. Stand des Abgleichs: 14. September 2026.

Wo keine Referenz existiert, stehen keine Zahlen. Für Bärlauch, Giersch, Liebstöckel, Dirndl, Parasol und das Fruchtfleisch des Ölkürbisses gibt es keine belastbare Tabelle. Geschätzte Werte wären hier schlechter als keine.

Energie und Kohlenhydrate folgen der Rechenweise der jeweiligen Datenbank. Tabellen unterscheiden sich darin, ob Ballaststoffe zur Energie zählen und ob Inulin als Ballaststoff oder als verwertbares Kohlenhydrat geführt wird — deshalb weichen Werte zwischen Quellen ab. Sorte, Standort, Reifegrad und Lagerdauer verschieben sie zusätzlich. Vitamin C sinkt bei Lagerung deutlich.

Die Kennzeichnung Quelle und hoch wird aus den Zahlen gerechnet, nicht von Hand vergeben. Sie folgt der EU-Verordnung über nährwertbezogene Angaben: Quelle ab 15 Prozent des Referenzwerts je 100 g, hoher Gehalt ab 30 Prozent. Bei Ballaststoffen ab 3 beziehungsweise 6 Gramm.

Der Gehalt sagt nicht alles. Spinat und Mangold sind kalziumreich, aber ihre Oxalsäure bindet einen Teil davon. Brokkoli und Chinakohl sind oxalatarm und liefern ihr Kalzium besser verfügbar, auch wenn der Gehalt niedriger liegt. Solche Fälle sind vermerkt. Mehr dazu im Glossar.

Beim Sammeln

Wildpflanzen und Pilze nur bei sicherer Bestimmung. Bärlauch wird mit Maiglöckchen und Herbstzeitlose verwechselt — beide sind giftig, die Herbstzeitlose kann tödlich sein. Holunderbeeren sind roh unbekömmlich und müssen erhitzt werden. Fisolen enthalten roh Phasin.

Beim Pilzesammeln gelten regional unterschiedliche Mengenbeschränkungen, und das Grundeigentum ist zu beachten.

Saisonspitzen nutzen

Im September ist fast alles gleichzeitig reif. Was sich über den Winter bringen lässt, steht unter Haltbarmachen. Selbst anbauen und sammeln unter Garten und Wildkräuter, Direktvermarkter unter Bauernmärkte.