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Fehler 1
Kein B12
Der einzige Punkt, der nicht verhandelbar ist. Der Körper hat Speicher für Monate bis Jahre — deshalb merkt man nichts, bis man etwas merkt.
In der deutschen RBVD-Studie supplementierten 92 Prozent der Veganer:innen, und deren Status war so gut wie der von Mischköstler:innen. Es funktioniert also — wenn man es macht.
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Fehler 2
Zu wenig Energie
Pflanzliche Kost ist voluminöser und ballaststoffreicher. Wer Fleisch und Käse einfach weglässt, ohne zu ersetzen, isst plötzlich deutlich weniger Kalorien — und ist müde.
Das erklärt einen großen Teil des „ich fühle mich schlechter". Abhilfe: Nüsse, Samen, Öle, Hülsenfrüchte, Vollkorn — nicht nur Salat.
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Fehler 3
Der Ballaststoffsprung
Von heute auf morgen deutlich mehr Ballaststoffe führt zu Blähungen und Unwohlsein. Der Darm passt sich an, braucht aber Wochen.
Hülsenfrüchte einweichen, gut kauen, Menge schrittweise steigern, ausreichend trinken.
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Fehler 4
Nur Ersatzprodukte
Naheliegend, weil es die Gewohnheiten nicht ändert. Ernährungsphysiologisch der schlechteste Weg — wenig Protein, viel gesättigtes Fett, viel Salz, hoher Preis.
Als Brücke sinnvoll, als Dauerlösung nicht. Siehe eigener Beitrag dazu.
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Fehler 5
Zu wenig Protein
Nicht weil pflanzliches Protein fehlt, sondern weil es beim Umstieg oft schlicht vergessen wird. Frühstück und Zwischenmahlzeiten sind die typischen Lücken.
Hülsenfrüchte, Tofu, Tempeh, Seitan, Sojajoghurt, Nüsse, Vollkorn — über den Tag verteilt, nicht nur abends.
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Der Kern
Nicht kochen lernen
Wenn 32 Prozent aufhören, weil es nicht geschmeckt hat, ist das der eigentliche Befund. Wer drei bis fünf Gerichte wirklich gut kann, hält durch.
Nicht zwanzig Rezepte ausprobieren. Fünf beherrschen.